Sonntag, 22. März 2015

News von Msaada

Ich habe ein neues Foto von meinem Patenkind Mariam aus Kenia erhalten. Sie ist eine wunderschöne Frau geworden. Bereits seit 2007 unterstütze ich sie, zunächst bei der Grundschulausbildung und nun ist sie in der weiterführenden Schule. Es ist ein schönes Gefühl, direkt dazu beizutragen, dass ein Mädchen eine gute Zukunft erhält.



Es gibt ein neues Projekt von Msaada: der Bau eines Hauses für die Unterbringung und Ausbildung von Schwesternhelferinnen. In der Krankenstation werden aktuell sieben Schwesterhelferinnen ausgebildet, die nach bestandener Prüfung eine Anstellung in Krankenhäusern sicher haben. Damit trägt Msaada dazu bei, vor Ort für Beschäftigung zu sorgen. Nun will Msaada ein Wohnheim für 10 Schülerinnen mit Sanitätsräumen und zwei Klassenräumen bauen. Für den Bau des Schwesternwohnheims werden 15.000 € benötigt. Wenn Ihr dazu beitragen wollt, findet Ihr das Spendenkonto unten auf der Msaada-Website http://www.msaada-gg.de/
Bitte als Verwendungszweck "Bau Wohnheim" angeben.

Samstag, 11. Oktober 2014

Malala erhält den Friedens-Nobelpreis

Dieses Jahr hat es geklappt ... die 17-jährige Pakistanerin  Malala Yousafzai erhält den Friedensnobelpreis - gemeinsam mit einem indischen Kinderrechts-Aktivisten.

Ihr Mut ist einzigartig und sie gibt anderen Kindern Mut, selbst für ihre Rechte einzutreten. Deshalb verdient sie diese Auszeichnung, sie wird mit Sicherheit einmal eine große Politikerin werden.

Hier ist ihre Rede - 11 Minuten, die sich lohnen, denn Malala ist mit ihren 17 Jahren eine ausgezeichnete Rednerin:


Freitag, 29. August 2014

Because I am a Girl Musikvideo

Das neue Musikvideo für die Kampagne
Because I am a Girl
von Plan international bietet afrikanischen Rhythmus mit schönen emotionalen Bildern und eingeblendeten Texten zum nachdenken. Es lohnt sich, das Musikvideo anzuschauen!

Yvonne Chaka Chaka aus Südafrika, Oliver Mtukudzi aus Simabwe und Suzanna Owiyo aus Kenia haben dieses fantastische Lied komponiert und eingesungen

Samstag, 23. August 2014

Lebensumstände in Kamerun verbessern



Es gibt viele gesellschaftliche Probleme in Kamerun. Hier sind z.B. zu nennen die Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Verheiratung Minderjähriger, Zwangsehen,  Prostitution, Kinderprostitution, Menschenhandel, Vergewaltigung, Genitalverstümmelung. Hinzu kommt ein ganz spezieller grausamer Brauch, das sogenannte Brustbügeln.

Was versteht man unter Brustbügeln? Um bei kleinen Mädchen das Wachstum der Brüste zu verhindern, werden den Mädchen Steine, die zuvor in kochendem Wasser oder im Feuer erhitzt wurden, regelmäßig über die Brüste gerieben. Dies ist sehr schmerzhaft und hat auch gesundheitliche Folgen, so dass z.B. die Brustkrebsrate hoch ist, das Bindegewebe dadurch geschwächt wird und es zu Hängebrüsten kommt.
Die Mütter wollen ihren Töchtern damit etwas Gutes tun - sie wollen verhindern, dass die Mädchen von Männern als Objekte der Lust angesehen werden. Laut einer aktuellen Studie von GIZ sollen ca. 12% der Mädchen davon betroffen sein, wobei in manchen Regionen die Quote erheblich höher ist. Hier muss viel Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit die Mädchen nicht mehr dieser Tortur ausgesetzt werden.

Hier habe ich ein Video eingebettet, in dem eine betroffene junge Frau von der Tortur berichtet:








Mariam entwickelt sich gut

Gestern habe ich einen Brief von Msaada erhalten - mit Zeugniskopie meines Schulpatenschafts-Kindes Mariam. Ich freue mich sehr, dass sich die Investition in ihre Zukunft lohnt! Sie zeigt sehr gute Leistungen in der Schule (außer in Geographie, aber da war ich auch schlecht ;-)).

Leider war noch kein Foto von Mariam mit High-School-Uniform beigefügt ... aber das soll später noch kommen. Außerdem habe ich eine Kostenaufstellung der Schule in Kopie erhalten. Ich hoffe, dass sich Mariam weiterhin so gut entwickelt.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Post vom Patenkind aus Kamerun


Post von meinem Patenkind aus Kamerun ist da! Wie ich schon in meinem letzten Posting geschrieben habe, kann mein Patenkind Unity, obwohl es schon 10 Jahre alt ist, noch nicht Lesen und Schreiben. Deshalb werden meine Briefe vom "Childrens Forum" beantwortet.

Immerhin ist mein Weihnachtsgeschenk auf dem beiliegenden Foto mit abgelichtet worden, so dass ich sehen kann, dass es angekommen ist.


In meinem Brief hatte ich mein Heimatland Deutschland mit den vier Jahreszeiten beschrieben. Im Antwortbrief steht, dass Kamerun eine Bevölkerung von ca. 20 Millionen aufweist und bilingual ist - d.h. es werden Französisch und Englisch gesprochen. Hierbei handelt es sich wohlgemerkt um die Amtssprachen. In Kamerun leben viele ethnische Völkergruppen, so dass die ursprüngliche Sprachenvielfalt groß ist - es werden über 200 verschiedene Sprachen gesprochen.

Im 15. Jahrhundert landeten zunächst die Portugiesen in Kamerun und nahmen den Handel mit Sklaven, Palmöl und Elfenbein auf. Dann war Kamerun bis zum ersten Weltkrieg eine deutsche Kolonie. Mit dem Versailler Vertrag 1919 wurde schließlich ein Mandat zur Verwaltung an England und Frankreich vergeben und Kamerun wurde in einen britischen und einen französischen Teil aufgeteilt. Dies erklärt die zwei Landessprachen. Mein Patenkind lebt im englischsprachigen Teil im Gebiet Bamenda.

Während es in Deutschland vier Jahreszeiten gibt, sind es in Kamerun nur zwei Jahreszeiten: Man unterscheidet die Regenzeit und die Trockenzeit. Die Regenzeit geht von ca. März bis Mitte November.

Donnerstag, 10. April 2014

Enttäuschung

Seit August 2013 habe ich die Patenschaft zu Unity Diom Mbu, einem Mädchen in Kamerun. Nun habe ich endlich den ersten Brief erhalten, nachdem ich schon zwei Briefe an mein Patenkind geschickt habe und bin wirklich enttäuscht:

Mein Patenkind ist schon zehn Jahre alt und kann noch nicht lesen und schreiben? Das wirft doch ein ganz schlechtes Licht auf das Schulsystem in Kamerun. Schade, wenn die Briefe weiterhin so kurz und unpersönlich sind, werde ich nicht viel über mein neues Patenkind erfahren ... Ich hoffe wenigstens, mal ein selbst gemaltes Bild zu bekommen ...