Nun bin ich sogar in der Zeitung! Ein sehr schön geschriebener Print-Artikel über meinen Blog!
Und natürlich gibt es auch eine Online-Variante des Zeitungsartikels, die ich teilen kann hier: http://www.fnp.de/lokales/ruesselsheim/Damit-die-Welt-ein-bisschen-besser-wird;art57641,2140068
Viel Spaß beim Lesen!
Und jeder kann durch eine Kinderpatenschaft die Welt ein bisschen besser machen, auch Sie!
Mehr Informationen finden Sie in meinem Blog! Einfach ein bisschen darin stöbern!
Wollen Sie Pate werden? Hier finden Sie Informationen zu Kinderpatenschaften von einer überzeugten Patin.
Freitag, 5. August 2016
Samstag, 23. Juli 2016
Umfassender Vergleich von Patenschafts-Organisationen
Auf dem Portal www.patenvergleich.de steht ein Vergleich von 41 Kinderpatenschafts-Organisationen zur Verfügung.
Dieser basiert auf einer Online-Umfrage von April bis Mai 2016 mit über 15.000 abgegebenen Stimmen.
Demnach sind:
Gesamtsieger 2016
In der Kategorie Erfahrung sind die Sieger:
Effizienzsieger (Wo kommt am meisten der Spende an?) sind:
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Dieser basiert auf einer Online-Umfrage von April bis Mai 2016 mit über 15.000 abgegebenen Stimmen.
Demnach sind:
Gesamtsieger 2016
- Abaana Afrika
- Mama Afrika
- Plan International
In der Kategorie Erfahrung sind die Sieger:
- Plan International (seit 1989 in Deutschland)
- UNICEF
- SOS-Kinderdorf
- SOS-Kinderdörfer
- Compassion
- Kindernothilfe
- Patengemeinschaft für hungernde Kinder
- Kinder in Rio
Effizienzsieger (Wo kommt am meisten der Spende an?) sind:
- Abaana Afrika
- Harambee Deutschland
- Heilsarmee
- Hoffnungsträger Stiftung
- Indienhilfe
- Kinder in Not
- Kinder in Rio
- Die kleine Pyramide Trier
- Nepra - Leprahilfe Nepal
- nph deuschland
- Nyota
- Patenkinder Nepal
- Tibetzentrum Berlin
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Samstag, 18. Juni 2016
Nachricht von meinem Schulpatenkind in Kenia
Mein Schulpatenkind in Kenia wird nächstes Jahr seinen Abschluss machen und hat dann die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen. Die Schulgebühren, die ich bezahle, belaufen sich in diesem Jahr auf ca. 600 EUR. Aber Mariam ist eine gute Schülerin, da lohnt sich die Investition.
Ich habe diese Woche auch ein aktuelles Foto von Mariam erhalten. Sie ist ein sehr hübsches und intelligentes Mädchen. Es wäre sehr schade, wenn sie keine gute Ausbildung erhalten würde.
Wenn Sie auch eine Schulpatenschaft für ein kenianisches Kind übernehmen wollen, können Sie sich hier informieren: http://www.msaada-gg.de/
Donnerstag, 26. Mai 2016
Fortschrittsbericht zum Patenkind in Togo
Ich freue mich über aktuelle Fotos und einen Bericht von Plan über die Situation meines Patenkindes in Togo. Alice wohnt im Gebiet Sokode und besucht dort die Grundschule. Ihre Lieblingsfächer sind Naturwissenschaft und Sport. An der Schule lernt sie die Sprachen Englisch und Französisch. Sie ist gesund und es geht ihr gut.
Der Vater von Alice ist Kleinbauer. Das Foto zeigt Alice mit ihrem Vater beim Füttern der Hühner.
Plan hat folgende Projekte im Gebiet Sokode durchgeführt:
Der Vater von Alice ist Kleinbauer. Das Foto zeigt Alice mit ihrem Vater beim Füttern der Hühner.
Plan hat folgende Projekte im Gebiet Sokode durchgeführt:
- Aufklärung über die Wichtigkeit von Bildung
- Bereitstellung von Schulmaterialien für Kinder
- Anschaffung von Möbeln und Ausrüstung von Schulen
- Schulung und Unterstützung von Frauenhilfsgruppen.
- Bekämpfung von extremer Armut und Hunger
- Primärschulbildung für alle
- Gleichstellung der Geschlechter
- Senkung der Kindersterblichkeit
- Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter
- Bekämpfung von HIV/AIDS und Malaria
- Ökologische Nachhaltigkeit
- Aufbei einer globalen Partnerschaft und Entwicklung
Sonntag, 21. Juni 2015
Vorstellung der Organisation Hand in Hand
Armut durch die Förderung von Wirtschaft und Bildung zu bekämpfen, das ist das Ziel der Charity-Organisation Hand in Hand. Im Fokus sind Frauen, denen mit Mikrokrediten und Weiterbildungsangeboten geholfen wird, durch den Aufbau einer selbständigen unternehmerischen Tätigkeit den Wohlstand ihrer Familie zu verbessern. Ausdrücklich setzt sich Hand in Hand auch gegen Kinderarbeit ein. Geographischer Schwerpunkt der Arbeit von Hand in Hand ist Indien, aber auch Süd- und Ostafrika und Afghanistan sind Projektländer.
Das Video zeigt die Ergebnisse der Arbeit von Hand in Hand:
Intrum Justitia unterstützt seit 2012 die Arbeit von Hand in Hand. Hier ein Bericht im aktuellen Intrum Justitia Kunden-Magazin über Hand in Hand.
Hier ist der Link zur Website der Organisation Hand in Hand mit der Möglichkeit, direkt zu spenden.
Sonntag, 3. Mai 2015
Nachtrag zu meinem Patenkind in Kamerun
Wie schön, ich habe einen Brief von der Mutter meines Patenkindes in Kamerun erhalten. Nun weiß ich, dass die kleine Unity in den Norden von Kamerun zu ihrem Onkel gezogen ist, um dort zur Schule zu gehen. Meine Geschenke (ein Schulheft, Sticker und Kugelschreiber) sind angekommen (Beweisfoto anbei) und ihre Mutter wird diese Unity überreichen, wenn sie in den Schulferien nächstes Jahr nach Hause kommt.
Also ist die Unsicherheit über das Ende der Patenschaft beseitigt. Grace schreibt, dass ihre Tochter mit großem Eifer lernt, da sie weiß, wie wichtig Bildung ist. Ich wünsche ihr eine glückliche Zukunft!
Also ist die Unsicherheit über das Ende der Patenschaft beseitigt. Grace schreibt, dass ihre Tochter mit großem Eifer lernt, da sie weiß, wie wichtig Bildung ist. Ich wünsche ihr eine glückliche Zukunft!
Samstag, 18. April 2015
Neues Patenkind in Togo
Nun möchte ich mein neues Patenkind kurz vorstellen:
Alice ist im Januar 2010 geboren und wohnt im Gebiet Sokodo. Der Vater ist 1960 geboren und Bauer, die Mutter 1989 geboren und Hausfrau.
Die Familie lebt in einem Haus aus Ziegeln mit einem Dach aus Metall und einem Fußboden aus Zement. Das Wasser muss aus einem Brunnen beschafft werden, der ca. 30 Minuten entfernt liegt. Es gibt keine Latrine, die Familie muss das offene Gelände nutzen, um sich zu erleichtern.
Die größten Herausforderungen im Programmgebiet sind
- Armut: ca. 75% der Menschen im Programmgebiet sind arm, 72% sind Bauern, die mit vorsinntflutlichen Gerätschaften den unfruchtbaren Boden bearbeiten.
- Bildung: Die Schulen sind schlecht ausgestattet, oft teilen sich vier Schüler einen Tisch. Die Lehrer sind schlecht ausgebildet und praktizieren oft noch die Prügelstrafe.
- Gesundheit: die medizinische Versorgung ist nicht ausreichend, oft müssen sehr lange Wege bis zum nächsten Gesundheitszentrum zurückgelegt werden
- Wasser und Hygiene: Es gibt nicht genug Bohrbrunnen und Latrinen. Mehr als 40% der Menschen haben kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser.
- Kinderrechte: Gewalt gegen Kinder in Familie und Schule ist an der Tagesordnung. Ein Problem ist, dass nur ca. ein Drittel der Kinder überhaupt im Besitz einer Geburtsurkunde sind. Diskriminierung von Kindern und Kinderhandel sind weit verbreitet. Manche Kinder brechen die Schule ab, um in Nachbarländern gegen Geld zu arbeiten.
- Naturkatastrophen: zu nennen sind Überschwemmungen, Dürre, Buschbrände, Epidemien
Sonntag, 22. März 2015
News von Msaada
Ich habe ein neues Foto von meinem Patenkind Mariam aus Kenia erhalten. Sie ist eine wunderschöne Frau geworden. Bereits seit 2007 unterstütze ich sie, zunächst bei der Grundschulausbildung und nun ist sie in der weiterführenden Schule. Es ist ein schönes Gefühl, direkt dazu beizutragen, dass ein Mädchen eine gute Zukunft erhält.
Es gibt ein neues Projekt von Msaada: der Bau eines Hauses für die Unterbringung und Ausbildung von Schwesternhelferinnen. In der Krankenstation werden aktuell sieben Schwesterhelferinnen ausgebildet, die nach bestandener Prüfung eine Anstellung in Krankenhäusern sicher haben. Damit trägt Msaada dazu bei, vor Ort für Beschäftigung zu sorgen. Nun will Msaada ein Wohnheim für 10 Schülerinnen mit Sanitätsräumen und zwei Klassenräumen bauen. Für den Bau des Schwesternwohnheims werden 15.000 € benötigt. Wenn Ihr dazu beitragen wollt, findet Ihr das Spendenkonto unten auf der Msaada-Website http://www.msaada-gg.de/
Bitte als Verwendungszweck "Bau Wohnheim" angeben.
Es gibt ein neues Projekt von Msaada: der Bau eines Hauses für die Unterbringung und Ausbildung von Schwesternhelferinnen. In der Krankenstation werden aktuell sieben Schwesterhelferinnen ausgebildet, die nach bestandener Prüfung eine Anstellung in Krankenhäusern sicher haben. Damit trägt Msaada dazu bei, vor Ort für Beschäftigung zu sorgen. Nun will Msaada ein Wohnheim für 10 Schülerinnen mit Sanitätsräumen und zwei Klassenräumen bauen. Für den Bau des Schwesternwohnheims werden 15.000 € benötigt. Wenn Ihr dazu beitragen wollt, findet Ihr das Spendenkonto unten auf der Msaada-Website http://www.msaada-gg.de/
Bitte als Verwendungszweck "Bau Wohnheim" angeben.
Samstag, 11. Oktober 2014
Malala erhält den Friedens-Nobelpreis
Dieses Jahr hat es geklappt ... die 17-jährige Pakistanerin Malala Yousafzai erhält den Friedensnobelpreis - gemeinsam mit einem indischen Kinderrechts-Aktivisten.
Ihr Mut ist einzigartig und sie gibt anderen Kindern Mut, selbst für ihre Rechte einzutreten. Deshalb verdient sie diese Auszeichnung, sie wird mit Sicherheit einmal eine große Politikerin werden.
Hier ist ihre Rede - 11 Minuten, die sich lohnen, denn Malala ist mit ihren 17 Jahren eine ausgezeichnete Rednerin:
Ihr Mut ist einzigartig und sie gibt anderen Kindern Mut, selbst für ihre Rechte einzutreten. Deshalb verdient sie diese Auszeichnung, sie wird mit Sicherheit einmal eine große Politikerin werden.
Hier ist ihre Rede - 11 Minuten, die sich lohnen, denn Malala ist mit ihren 17 Jahren eine ausgezeichnete Rednerin:
Freitag, 29. August 2014
Because I am a Girl Musikvideo
Das neue Musikvideo für die Kampagne
Yvonne Chaka Chaka aus Südafrika, Oliver Mtukudzi aus Simabwe und Suzanna Owiyo aus Kenia haben dieses fantastische Lied komponiert und eingesungen
Because I am a Girlvon Plan international bietet afrikanischen Rhythmus mit schönen emotionalen Bildern und eingeblendeten Texten zum nachdenken. Es lohnt sich, das Musikvideo anzuschauen!
Yvonne Chaka Chaka aus Südafrika, Oliver Mtukudzi aus Simabwe und Suzanna Owiyo aus Kenia haben dieses fantastische Lied komponiert und eingesungen
Samstag, 23. August 2014
Lebensumstände in Kamerun verbessern
Es gibt viele gesellschaftliche Probleme in Kamerun. Hier sind z.B. zu nennen die Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Verheiratung
Minderjähriger, Zwangsehen, Prostitution, Kinderprostitution,
Menschenhandel, Vergewaltigung, Genitalverstümmelung. Hinzu kommt ein ganz spezieller grausamer Brauch, das sogenannte Brustbügeln.
Was versteht man unter Brustbügeln? Um bei kleinen Mädchen das Wachstum der Brüste zu verhindern, werden den Mädchen Steine, die zuvor in kochendem Wasser oder im Feuer erhitzt wurden, regelmäßig über die Brüste gerieben. Dies ist sehr schmerzhaft und hat auch gesundheitliche Folgen, so dass z.B. die Brustkrebsrate hoch ist, das Bindegewebe dadurch geschwächt wird und es zu Hängebrüsten kommt.
Die Mütter wollen ihren Töchtern damit etwas Gutes tun - sie wollen verhindern, dass die Mädchen von Männern als Objekte der Lust angesehen werden. Laut einer aktuellen Studie von GIZ sollen ca. 12% der Mädchen davon betroffen sein, wobei in manchen Regionen die Quote erheblich höher ist. Hier muss viel Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit die Mädchen nicht mehr dieser Tortur ausgesetzt werden.
Hier habe ich ein Video eingebettet, in dem eine betroffene junge Frau von der Tortur berichtet:
Hier habe ich ein Video eingebettet, in dem eine betroffene junge Frau von der Tortur berichtet:
Beitrag von Afrika unplugged.
Mariam entwickelt sich gut
Gestern habe ich einen Brief von Msaada erhalten - mit Zeugniskopie meines Schulpatenschafts-Kindes Mariam. Ich freue mich sehr, dass sich die Investition in ihre Zukunft lohnt! Sie zeigt sehr gute Leistungen in der Schule (außer in Geographie, aber da war ich auch schlecht ;-)).
Leider war noch kein Foto von Mariam mit High-School-Uniform beigefügt ... aber das soll später noch kommen. Außerdem habe ich eine Kostenaufstellung der Schule in Kopie erhalten. Ich hoffe, dass sich Mariam weiterhin so gut entwickelt.
Leider war noch kein Foto von Mariam mit High-School-Uniform beigefügt ... aber das soll später noch kommen. Außerdem habe ich eine Kostenaufstellung der Schule in Kopie erhalten. Ich hoffe, dass sich Mariam weiterhin so gut entwickelt.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Post vom Patenkind aus Kamerun
Post von meinem Patenkind aus Kamerun ist da! Wie ich schon in meinem letzten Posting geschrieben habe, kann mein Patenkind Unity, obwohl es schon 10 Jahre alt ist, noch nicht Lesen und Schreiben. Deshalb werden meine Briefe vom "Childrens Forum" beantwortet.
Immerhin ist mein Weihnachtsgeschenk auf dem beiliegenden Foto mit abgelichtet worden, so dass ich sehen kann, dass es angekommen ist.
In meinem Brief hatte ich mein Heimatland Deutschland mit den vier Jahreszeiten beschrieben. Im Antwortbrief steht, dass Kamerun eine Bevölkerung von ca. 20 Millionen aufweist und bilingual ist - d.h. es werden Französisch und Englisch gesprochen. Hierbei handelt es sich wohlgemerkt um die Amtssprachen. In Kamerun leben viele ethnische Völkergruppen, so dass die ursprüngliche Sprachenvielfalt groß ist - es werden über 200 verschiedene Sprachen gesprochen.
Im 15. Jahrhundert landeten zunächst die Portugiesen in Kamerun und nahmen den Handel mit Sklaven, Palmöl und Elfenbein auf. Dann war Kamerun bis zum ersten Weltkrieg eine deutsche Kolonie. Mit dem Versailler Vertrag 1919 wurde schließlich ein Mandat zur Verwaltung an England und Frankreich vergeben und Kamerun wurde in einen britischen und einen französischen Teil aufgeteilt. Dies erklärt die zwei Landessprachen. Mein Patenkind lebt im englischsprachigen Teil im Gebiet Bamenda.
Während es in Deutschland vier Jahreszeiten gibt, sind es in Kamerun nur zwei Jahreszeiten: Man unterscheidet die Regenzeit und die Trockenzeit. Die Regenzeit geht von ca. März bis Mitte November.
Donnerstag, 10. April 2014
Enttäuschung
Seit August 2013 habe ich die Patenschaft zu Unity Diom Mbu, einem Mädchen in Kamerun. Nun habe ich endlich den ersten Brief erhalten, nachdem ich schon zwei Briefe an mein Patenkind geschickt habe und bin wirklich enttäuscht:
Mein Patenkind ist schon zehn Jahre alt und kann noch nicht lesen und schreiben? Das wirft doch ein ganz schlechtes Licht auf das Schulsystem in Kamerun. Schade, wenn die Briefe weiterhin so kurz und unpersönlich sind, werde ich nicht viel über mein neues Patenkind erfahren ... Ich hoffe wenigstens, mal ein selbst gemaltes Bild zu bekommen ...
Mein Patenkind ist schon zehn Jahre alt und kann noch nicht lesen und schreiben? Das wirft doch ein ganz schlechtes Licht auf das Schulsystem in Kamerun. Schade, wenn die Briefe weiterhin so kurz und unpersönlich sind, werde ich nicht viel über mein neues Patenkind erfahren ... Ich hoffe wenigstens, mal ein selbst gemaltes Bild zu bekommen ...
Freitag, 17. Januar 2014
Patenkind kommt in die weiterführende Schule
Ich bin sehr stolz auf mein Patenkind in Kenia! Mariam hat die 8. Klasse mit Erfolg abgeschlossen und kann ab Januar in eine Secondary School gehen.
Leider kommen nun auch höhere Kosten auf mich zu. Die Kosten der weiterführenden Schulen sind unterschiedlich, aber es muss laut Msaada im Jahr mit ca. 300 € gerechnet werden.
Hinzu kommt zusätzlich eine Erstausstattung, die für die Aufnahme in der Boarding School erforderlich ist. Diese besteht aus Essgeschirr, Hygiene-Artikeln wie Handtüchern, Waschbassin, Eimer, Waschmittel. Außerdem eine Matratze, Bettzeug, Wolldecke und Moskitonetz. Es wird Sportbekleidung benötigt sowie Schulbücher und Materialien für Mathematik und Geografie. Die Kosten hierfür liegen ebenfalls bei ca. 300,00 €.
Hier ein paar Hintergrundinfos zum Schulsystem in Kenia: Das Schulsystem dort gliedert sich in acht Jahre Grundschule, vier Jahre Gymnasium und vier Jahre Hochschule. Es orientiert sich am britischen Schulsystem. Schuluniform und Schuhe sind Pflicht.
Das Schulgeld für die Grundschule wurde zwar 2003 von der
Regierung abgeschafft, so dass auch Kindern aus ärmeren Familien der Zugang zu
Bildung ermöglicht wurde, allerdings ist die Qualität der öffentlichen Schulen schlecht: total überfüllte
Klassen, schlecht qualifizierte Lehrer, schlechte Ausstattung. Zudem müssen Schuluniform und Schulmaterialien
nach wie vor von den Eltern bezahlt werden, was vielen armen Familien finanziell
nicht möglich ist. Gerade in den Dörfern ist die Qualität der Schulen oft sehr
schlecht, so dass die Kinder in Internate (Boarding Schools) geschickt werden
müssen, wenn Sie eine gute Ausbildung bekommen sollen, und so Kosten für Unterkunft und Verpflegung hinzukommen.
Weiterführende Schulen (Klasse 9–12) sind kostenpflichtige
Gesamtschulen. Dies können staatliche oder Privatschulen sein (Träger z. B. die Kirchen oder Privatleute). Obwohl
auch Stipendien vergeben werden, sind die weiterführenden Schulen für große Teile der Bevölkerung aufgrund der
hohen Kosten unzugänglich. Aber nur mit Abschluss der weiterführenden Schule kann man in Kenia auch einen guten Arbeitsplatz bekommen.
Falls Ihr auch eine Schulpatenschaft für ein Kind in Kenia abschließen wollt - hier geht es zur Internetseite von Msaada. Die Schulpatenschaft für die Primary School kostet aktuell 180 € im Jahr. Damit wird Schulgeld, Schuluniform, Schulmaterialien, Transportkosten, eventuell erforderliche medizinische Behandlung und ein tägliches Mittagessen bezahlt. Also auf jeden Fall eine gute Sache!
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Sinnvoll Schenken zu Weihnachten
Weihnachten steht wieder vor der Tür. Die Geschenke sind noch nicht eingekauft. Horror vor den völlig überfüllten Geschäften und langen Warteschlangen an den Kassen. Die Lieben haben eigentlich schon alles, was sie zum Leben brauchen, also was schenken?
Für diese Frage haben die Patenschaftsorganisationen wieder die perfekte Antwort. Warum nicht mal statt materiellen Dingen einfach ein gutes Gefühl schenken? Indem man Menschen in der Dritten Welt, denen es nicht so gut geht wie uns, neue Hoffnung schenkt, eine Zukunft schenkt!
Bei Plan gibt es wieder viele wundervolle Geschenkideen mit schönem Geschenkzertifikat zum Ausdrucken, z.B.:
Auch World Vision bietet viele sinnvolle Geschenkideen an, z.B.:
Das Originellste, was ich gefunden habe: Bei Oxfam kann man Mist verschenken nach dem Motto "Kauf keinen Scheiß, verschenk lieber Mist!". Hier geht es zum Mist. Natürlich gibt es auch weitere Geschenkideen von Oxfam.
Also viel Spaß beim Stöbern und schenken!
Für diese Frage haben die Patenschaftsorganisationen wieder die perfekte Antwort. Warum nicht mal statt materiellen Dingen einfach ein gutes Gefühl schenken? Indem man Menschen in der Dritten Welt, denen es nicht so gut geht wie uns, neue Hoffnung schenkt, eine Zukunft schenkt!
Bei Plan gibt es wieder viele wundervolle Geschenkideen mit schönem Geschenkzertifikat zum Ausdrucken, z.B.:
- 3 Moskitonetze gegen Malaria in Uganda für 18 €
- Wasserkits als Nothilfe für Familien in den Philippinen für 19 €
- Hühner als Existenzgrundlage für eine Familie in El Salvador für 50 €
- und für den ganz großen Geldbeutel oder für Firmen gibt es auch ein Angebot: der Bau eines ganzen Kindergartens in Ruanda für 17.120 €
Auch World Vision bietet viele sinnvolle Geschenkideen an, z.B.:
- eine Ziege für 19,50 €
- Obstbäume für 35 €
- ein Getreidesilo für 65 €
- eine Berufsausbildung für eine junge Frau für 290 €
Das Originellste, was ich gefunden habe: Bei Oxfam kann man Mist verschenken nach dem Motto "Kauf keinen Scheiß, verschenk lieber Mist!". Hier geht es zum Mist. Natürlich gibt es auch weitere Geschenkideen von Oxfam.
Also viel Spaß beim Stöbern und schenken!
Donnerstag, 21. November 2013
Malala erhält Sacharow-Preis
Überlebende, Heldin, Kinderrechtsaktivistin oder einfach das mutigste Mädchen der Welt. Ich freue mich über die Verleihung des Sacharows-Preises für geistige Freiheit an Malala Yousafzai.
Dieses 16-jährige Mädchen ist eine grandiose Rednerin. Sie wird hoffentlich einmal eine große Politikerin werden. Große Worte kann man jedenfalls auch jetzt schon immer von ihr erwarten.
Hier ein Ausschnitt aus der Rede:
Noch mehr von diesen mutigen Mädchen und noch mehr von diesen Vätern. Ihr Vater soll gesagt haben "Ich habe ihr nicht die Flügel gestutzt. Sie soll fliegen."
Wir alle wollen mitarbeiten am Anliegen von Malala. Durch eine Kinderpatenschaft kann man dazu beitragen, dass Kinder in den Entwicklungsländern eine bessere Zukunft haben.
Dieses 16-jährige Mädchen ist eine grandiose Rednerin. Sie wird hoffentlich einmal eine große Politikerin werden. Große Worte kann man jedenfalls auch jetzt schon immer von ihr erwarten.
"57 Millionen Kinder können nicht zur Schule gehen. Sie wollen kein iphone, keine xbox, keine Schokolade. Sie wollen nur ein Buch und einen Kugelschreiber."
Hier ein Ausschnitt aus der Rede:
Noch mehr von diesen mutigen Mädchen und noch mehr von diesen Vätern. Ihr Vater soll gesagt haben "Ich habe ihr nicht die Flügel gestutzt. Sie soll fliegen."
Wir alle wollen mitarbeiten am Anliegen von Malala. Durch eine Kinderpatenschaft kann man dazu beitragen, dass Kinder in den Entwicklungsländern eine bessere Zukunft haben.
Freitag, 25. Oktober 2013
Christoffel Blindenmission
Armut + Behinderung = doppeltes Leid
Heute will ich eine christliche Hilfsorganisation vorstellen: Die Christoffel Blindenmission gehört zu den größten Hilfsorganisationen in Deutschland. Schwerpunkte der Arbeit der CBM ist - wie der Name schon sagt - die Prävention von Blindheit. Gerade in Entwicklungsländern herrscht ein erheblich höheres Risiko der Erblindung aufgrund von schlechten hygienischen Umweltbedingungen. Ernährungsproblemen wie Wasser- und Vitaminmangel oder durch bakterielle Erkrankungen.
Die CBM finanziert über Spenden unter anderem Aufklärungsprojekte und Augenoperationen.
Aber nicht nur die Augen sind im Fokus wie man aus dem Namen schließen könnte, sondern auch andere Behinderungen.
Gerade Menschen mit Behinderungen werden in Entwicklungsländern oft besonders stigmatisiert und haben neben Armut auch noch mit sozialer Isolation zu kämpfen.
Die CBM unterstützt Partnerorganisationen in Entwicklungsländern, damit Menschen mit Behinderungen die erforderlichen Operationen erhalten oder auch ganz einfach Seh- und Hörhilfen, Prothesen o.ä. Auf diese Weise sollen durch Behinderungen benachteiligte Menschen ein unabhängiges Leben führen können.
"In Entwicklungsländern erhalten rund 80 Prozent der Menschen mit Behinderungen keine ärztliche Versorgung. Durchschnittlich nur jedes zehnte behinderte Kind kann eine Schule besuchen. Damit werden ihre Menschenrechte eindeutig verletzt"
Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der Christoffel-Blindenmission
Ich habe lange überlegt, ob ich eines der vielen YouTube-Videos von CBM hier einstellen soll, da der Anblick von verunstalteten Kindern natürlich kein angenehmer ist. Aber schön ist, wenn man sehen kann, wie den Kindern geholfen wird und dass sie nachher wieder ein normales Leben führen können. Hier ist eines von den zahlreichen Videos:
Die CBM freut sich über Spenden in jeder Höhe, z.B.
- 20 € für die Ausstattung eines gehörlosen Kindes mit einem Hörgerät
- 100 €, um einem Kind den Schulbesuch zu ermöglichen
- 125 € für eine Katarakt-Operation (Grauer Star) an einem Kind unter Vollnarkose
Kinderpatenschaft
Für 20 € im Monat besteht die Möglichkeit, eine Kinderpatenschaft für ein behindertes Kind in einem Entwicklungsland zu übernehmen.Alle zwei Monate erhält man laut CBM Patenpost mit Bildern und Berichten über die Fortschritte des CBM-Patenkinds und man kann so die positive Veränderung miterleben.
Wer spenden möchte - hier ist der Link zur Website CBM.
Samstag, 7. September 2013
Hurra, die Einwegkamera ist wieder da!
Viele Patenorganisationen ermöglichen es den Paten, eine Einwegkamera an das Patenkind zu schicken. Dies ist eine tolle Gelegenheit, viel mehr Fotos als die jährlichen Standard-Fotos des Kindes von der Patenorganisation zu erhalten und so auch das Umfeld des Patenkindes besser kennenzulernen.
Und es ist immer eine Riesenfreude, wenn die Einwegkamera wieder zurückkommt. Das kann ein halbes Jahr oder länger dauern. Oft dachte ich schon, sie sei verloren gegangen. Und irgendwann trudelte doch ein dicker gepolsterter Umschlag ein. Wie vor ca. einer Woche wieder - die letzten Fotos von meinem Patenkind aus Sri Lanka.
Dann schnell die Kamera zum Entwickeln geben und es beginnt eine Zeit des bangen Wartens, ob denn wirklich auch etwas auf dem Film drauf ist. Leider vergisst mein Patenkind manchmal, bei Innenaufnahmen den Blitz zu verwenden und dann ist nicht viel auf den Bildern zu sehen.
Mein Tipp also: immer beim Versand der Einwegkamera im beiliegenden Brief die Bedienung auf englisch erklären und vor allem, wann und wie der Blitz zu verwenden ist. Das steht nämlich in der Regel nur in deutsch auf den in Deutschland gekauften Einwegkameras. Leider ist die Funktionsweise nicht immer identisch, so dass man den Text nicht einfach per copy and paste wiederverwenden kann, sondern immer tatsächlich erstmal die Texte oder Piktogramme zur Bedienung auf dem jeweiligen Kameramodell durchlesen muss.
Damit das Patenkind auf Fotoideen kommt, kann man auch Wünsche äußern, z.B. fotografiere doch mal Deine Freunde, Haustiere, euer Haus, etc. Im Gegenzug freut sich das Patenkind natürlich auch über Fotos der Freunde des Paten, von dessen Haustieren, vom Haus, etc. Auf jeden Fall hat auch das Patenkind einen riesigen Spaß dabei, die Kamera zu benutzen.
Leider dauert es eine ganze Woche oder länger, bis der Film aus der Einwegkamera entwickelt ist. Der Film ist halt nicht digital, aber ich lasse auch eine CD davon machen, um die Bilder auch digital zu speichern.
Dann ist die Spannung groß ... und hurra, die Bilder sind gut geworden! Der Vater bei der Arbeit, der Bruder, welcher Mönch ist, zu Besuch ... das sind viele tolle Eindrücke.
Die CD behalte ich und die Abzüge schicke ich an mein Patenkind. So kann ich auf Wunsch auch noch Fotos für mein Patenkind nachmachen, z.B. für die Freunde.
Und es ist immer eine Riesenfreude, wenn die Einwegkamera wieder zurückkommt. Das kann ein halbes Jahr oder länger dauern. Oft dachte ich schon, sie sei verloren gegangen. Und irgendwann trudelte doch ein dicker gepolsterter Umschlag ein. Wie vor ca. einer Woche wieder - die letzten Fotos von meinem Patenkind aus Sri Lanka.
Dann schnell die Kamera zum Entwickeln geben und es beginnt eine Zeit des bangen Wartens, ob denn wirklich auch etwas auf dem Film drauf ist. Leider vergisst mein Patenkind manchmal, bei Innenaufnahmen den Blitz zu verwenden und dann ist nicht viel auf den Bildern zu sehen.
Mein Tipp also: immer beim Versand der Einwegkamera im beiliegenden Brief die Bedienung auf englisch erklären und vor allem, wann und wie der Blitz zu verwenden ist. Das steht nämlich in der Regel nur in deutsch auf den in Deutschland gekauften Einwegkameras. Leider ist die Funktionsweise nicht immer identisch, so dass man den Text nicht einfach per copy and paste wiederverwenden kann, sondern immer tatsächlich erstmal die Texte oder Piktogramme zur Bedienung auf dem jeweiligen Kameramodell durchlesen muss.
Damit das Patenkind auf Fotoideen kommt, kann man auch Wünsche äußern, z.B. fotografiere doch mal Deine Freunde, Haustiere, euer Haus, etc. Im Gegenzug freut sich das Patenkind natürlich auch über Fotos der Freunde des Paten, von dessen Haustieren, vom Haus, etc. Auf jeden Fall hat auch das Patenkind einen riesigen Spaß dabei, die Kamera zu benutzen.
Leider dauert es eine ganze Woche oder länger, bis der Film aus der Einwegkamera entwickelt ist. Der Film ist halt nicht digital, aber ich lasse auch eine CD davon machen, um die Bilder auch digital zu speichern.
Dann ist die Spannung groß ... und hurra, die Bilder sind gut geworden! Der Vater bei der Arbeit, der Bruder, welcher Mönch ist, zu Besuch ... das sind viele tolle Eindrücke.
Die CD behalte ich und die Abzüge schicke ich an mein Patenkind. So kann ich auf Wunsch auch noch Fotos für mein Patenkind nachmachen, z.B. für die Freunde.
Sonntag, 1. September 2013
Engel für Afrika
Heute bin ich in Bischofsheim über den Künstlermarkt geschlendert und habe dort einen Stand gefunden, an dem Schutzengel-Anhänger für Afrika verkauft werden.
Ich habe mir gleich einen der hübschen Anhänger für 5 Euro gekauft und einen Prospekt der Patenschaftsorganisation mitgenommen.
Der Verein Funyula Vision e.V. arbeitet im Westen Kenias im Distrikt Busia. In dieser armen Gegend werden vom Verein Schulpatenschaften für 21,75 Euro angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, nur eine Lunchspende für 10 Euro im Monat abzuschließen. Die noch zu vermittelnden Kinder werden in einem Forum vorgestellt. In einem Boarding-House werden Kinder untergebracht, die keine Eltern mehr haben. In einem Shop können u.a. Schul- und Sportkleidung für die Kinder bestellt werden. Es besteht die Möglichkeit des Briefverkehrs mit den Patenkindern sowie die Möglichkeit, das Patenkind in der Schule zu besuchen.
Die Engel-Schmuckanhänger (mein Favorit rechts oben im Bild) werden unter www.PediArtSt.de angeboten. Den Reinerlös stiftet die Künstlerin für Projekte des Vereins in Kenia, wie z.B. aktuell ein Auto für die Schule in Funyula.
Die Webseite des Vereins ist hier zu finden: http://www.funyula-vision.org
Ich habe mir gleich einen der hübschen Anhänger für 5 Euro gekauft und einen Prospekt der Patenschaftsorganisation mitgenommen.
Der Verein Funyula Vision e.V. arbeitet im Westen Kenias im Distrikt Busia. In dieser armen Gegend werden vom Verein Schulpatenschaften für 21,75 Euro angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, nur eine Lunchspende für 10 Euro im Monat abzuschließen. Die noch zu vermittelnden Kinder werden in einem Forum vorgestellt. In einem Boarding-House werden Kinder untergebracht, die keine Eltern mehr haben. In einem Shop können u.a. Schul- und Sportkleidung für die Kinder bestellt werden. Es besteht die Möglichkeit des Briefverkehrs mit den Patenkindern sowie die Möglichkeit, das Patenkind in der Schule zu besuchen.
Die Engel-Schmuckanhänger (mein Favorit rechts oben im Bild) werden unter www.PediArtSt.de angeboten. Den Reinerlös stiftet die Künstlerin für Projekte des Vereins in Kenia, wie z.B. aktuell ein Auto für die Schule in Funyula.
Die Webseite des Vereins ist hier zu finden: http://www.funyula-vision.org
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