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Freitag, 25. Oktober 2013

Christoffel Blindenmission

Armut + Behinderung = doppeltes Leid


Heute will ich eine christliche Hilfsorganisation vorstellen: Die Christoffel Blindenmission gehört zu den größten Hilfsorganisationen in Deutschland. Schwerpunkte der Arbeit der CBM ist - wie der Name schon sagt - die Prävention von Blindheit. Gerade in Entwicklungsländern herrscht ein erheblich höheres Risiko der Erblindung aufgrund von schlechten hygienischen Umweltbedingungen. Ernährungsproblemen wie Wasser- und Vitaminmangel oder durch bakterielle Erkrankungen.
Die CBM finanziert über Spenden unter anderem Aufklärungsprojekte und Augenoperationen.
Aber nicht nur die Augen sind im Fokus wie man aus dem Namen schließen könnte, sondern auch andere Behinderungen.
Gerade Menschen mit Behinderungen werden in Entwicklungsländern oft besonders stigmatisiert und haben neben Armut auch noch mit sozialer Isolation zu kämpfen.
Die CBM unterstützt Partnerorganisationen in Entwicklungsländern, damit Menschen mit Behinderungen die erforderlichen Operationen erhalten oder auch ganz einfach Seh- und Hörhilfen, Prothesen o.ä. Auf diese Weise sollen durch Behinderungen benachteiligte Menschen ein unabhängiges Leben führen können.


 "In Entwicklungsländern erhalten rund 80 Prozent der Menschen mit Behinderungen keine ärztliche Versorgung. Durchschnittlich nur jedes zehnte behinderte Kind kann eine Schule besuchen. Damit werden ihre Menschenrechte eindeutig verletzt"
Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der Christoffel-Blindenmission

Ich habe lange überlegt, ob ich eines der vielen YouTube-Videos von CBM hier einstellen soll, da der Anblick von verunstalteten Kindern natürlich kein angenehmer ist. Aber schön ist, wenn man sehen kann, wie den Kindern geholfen wird und dass sie nachher wieder ein normales Leben führen können. Hier ist eines von den zahlreichen Videos:



Die CBM freut sich über Spenden in jeder Höhe, z.B.

  • 20 € für die Ausstattung eines gehörlosen Kindes mit einem Hörgerät
  • 100 €, um einem Kind den Schulbesuch zu ermöglichen
  • 125 € für eine Katarakt-Operation (Grauer Star) an einem Kind unter Vollnarkose

Kinderpatenschaft

Für 20 € im Monat besteht die Möglichkeit, eine Kinderpatenschaft für ein behindertes Kind in einem Entwicklungsland zu übernehmen.
Alle zwei Monate erhält man laut CBM Patenpost mit Bildern und Berichten über die Fortschritte des CBM-Patenkinds und man kann so die positive Veränderung miterleben.


Wer spenden möchte - hier ist der Link zur Website CBM.

Sonntag, 27. Januar 2013

Wie wählt man die richtige Organisation aus?

Checkliste für sicheres Spenden


Das DZI hat eine Checkliste für sicheres Spenden zusammengestellt, die ich hier kurz zusammenfasse:

  1. Ist die Organisation als steuerlich begünstigt (gemeinnützig) anerkannt?
  2. Sind vollständige Kontaktinformationen vorhanden?
  3. Gibt es einen Jahresbericht bzw. ist die Organisation bereit, Auskünfte zu erteilen?
  4. Ist der Spendenaufruf sachlich, eindeutig und informativ gestaltet? Eine werbliche Ansprache, die Mitleid, Angst, Druck oder besondere Dringlichkeit erzeugt ist unseriös!
  5. Werden provokante, grausame oder stark gefühlsbetonte Bilder gezeigt? Dies ist ebenfalls unseriös.
  6. Gehört die Organisation einem renommierten Dachverband an?
  7. Unterzieht sich die Organisation einer Überprüfung durch Dritte?
  8. Trägt die Organisation das DZI Spenden-Siegel?

Übrigens findet man beim DZI einen Jahres-Almanach, in dem unter anderem die zertifizierten Organisationen portraitiert sind. Der aktuelle ist kostenpflichtig, aber die vom Vorjahr können als pdf kostenlos heruntergeladen werden und zwar hier: http://www.dzi.de/dzi-institut/verlag/spenden-almanach/

Donnerstag, 24. Januar 2013

Kinderpatenschaften

Wollen Sie die Patenschaft für ein Kind aus einem Entwicklungsland übernehmen? 

Das ist eine richtige Entscheidung! Als überzeugte Patin möchte ich mich hier dem Thema Kinderpatenschaften widmen und Ihnen bei der Wahl behilflich sein.

Welche Kinderpatenschafts-Organisationen gibt es?


Die größten und bekanntesten Organisationen sind

Plan
World Vision
SOS-Kinderdörfer

Daneben gibt es auch sehr viel kleine Patenschaftsorganisationen, die oft auch auf bestimmte Länder spezialisiert sind, während die großen in allen Entwicklungsländern weltweit aktiv sind.

Hat man nicht soviel Geld zur Verfügung ist es oft günstiger, eine kleinere Patenschaftsorganisation zu nehmen, aber hier gibt es leider auch schwarze Schafe, daher sollte man sich vorher gründlich informieren.

Die großen Patenschaftsorganisationen sind vom DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) zertifiziert. Man kann sich also darauf verlassen, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht und das Geld auch dem gewünschten Zweck zugeführt wird.

Wie entscheidet man sich nun für die richtige Organisation?

Ein Blick in die Geschäftsberichte, die bei den großen Patenschaftsorganisationen auf der Webseite abrufbar sind, zeigt, wieviel  in Verwaltung und Werbung geht und wieviel tatsächlich in die Projektarbeit geht. Dies ist ein wichtiges Entscheidungskriterium.

https://www.plan-deutschland.de/ueber-uns/wer-wir-sind/rechenschaftsbericht/
http://www.worldvision.de/world-vision-zahlen-und-fakten.php
http://www.sos-kinderdorf.de/transparenz_und_kontrolle.html


Bei kleinen Organisationen kann man auch schauen, ob die Stadt, in der man wohnt lokale Organisationen unterstützt. Wenn die Stadt hier Entwicklungshilfe-Gelder vergibt, muss es doch etwas seriöses ein. So bin ich z.B. auf Msaada gestoßen.
http://www.msaada-ev.de/
Der Verein ermöglicht kenianischen Kindern den Schulbesuch.

Vielleicht haben Sie auch auf einer Reise in ein Entwicklungsland besonders intensive Erfahrungen gesammelt und möchten Kinder speziell in diesem Land unterstützen. Die großen Organisationen bieten Ihnen hier eine sehr große Länderauswahl, es gibt aber auch kleine spezialisierte Organisationen.

Ich habe ein Patenkind in Sri Lanka über Plan und ein Patenkind in Kenia über Msaada.